Schon seit einiger Zeit nimmt die Zahl der Fahrzeuge mit alternativen Antrieben im Straßenverkehr stetig zu. Für die Feuerwehren ist dies Grund genug, sich regelmäßig mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Daher stand bei der zweiten Übung im Februar für die aktive Mannschaft das Thema „Alternative Antriebe“ auf dem Dienstplan.

Gemeinsam wurde erarbeitet, welche Arten alternativer Antriebe es gibt, wie entsprechende Fahrzeuge erkannt werden können und welche besonderen Gefahren von ihnen ausgehen. Außerdem wurde besprochen, wie die Feuerwehr bei Verkehrsunfällen mit solchen Fahrzeugen taktisch richtig vorgeht.

Im praktischen Teil der Übung wurde ein Elektrofahrzeug genauer erkundet. Mithilfe der Rettungskarte konnte festgestellt werden, wo sich Abschalteinrichtungen sowie die Batterien befinden. Einen besonderen Aha-Effekt stellte dabei die nahezu geräuschlose Betriebsbereitschaft eines E-Fahrzeugs dar. Der wichtigste Lerneffekt: Es muss immer überprüft werden, ob ein solches Fahrzeug tatsächlich ausgeschaltet ist und somit schon einige Gefahren ausgeschlossen werden können.