Bei der Feuerwehr geht ohne Funk fast nichts – vor allem dann nicht, wenn Informationen über größere Entfernungen weitergegeben werden müssen. Damit bei größeren Einsätzen alles geordnet abläuft, gibt es klare Regeln für den Sprechfunk. Genau dieses Thema stand bei der Jugendübung am 27. Januar auf dem Programm.

Im Ortsgebiet unterwegs und auf mehrere Fahrzeuge verteilt, bekamen die Jugendlichen ihre Aufgaben per Funk übermittelt. An den jeweiligen Stationen mussten feuerwehrtypische Tätigkeiten wie das Auswerfen von Schläuchen oder das Anlegen von Knoten erledigt werden. Doch damit nicht genug: Während der Fahrt gaben die Jugendlichen dem Fahrer den Weg an und hielten die Straßennamen auf einem Lösungsblatt fest – so wurde ganz nebenbei auch die Ortskenntnis verbessert.

Spontan ergab sich außerdem eine gemeinsame Funkübung mit der Jugendfeuerwehr Affing, die am selben Abend ebenfalls das Thema Funk behandelte. Die Kameraden aus Affing erledigten dabei ihre eigenen Aufgaben – beide Jugendfeuerwehren arbeiteten jedoch auf denselben Funkgruppen und konnten so direkt erleben, wie wichtig eine klare Struktur und saubere Funkdisziplin sind.